3D Druck effizient nutzen – diese Softwares sollten Sie kennen

Im Zuge der Digitalisierung spielen moderne Fertigungsverfahren eine immer wichtigere Rolle. Unternehmen ist das bewusst, weswegen sie sich zunehmend von den klassischen Verfahren distanzieren. Gerade der 3D Druck ist inzwischen in aller Munde. Es ist davon auszugehen, dass das Fertigungsverfahren in den kommenden Jahren noch bedeutender wird.

Doch um 3D Druck effizient nutzen zu können, ist die richtige Software unerlässlich. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Softwares im Bereich des 3D Drucks von Bedeutung sind. Das gilt allerdings nicht nur für den 3D Druck. Auch bei der CNC Bearbeitung sind Softwares von Bedeutung.

In diesem Artikel wollen wir uns allerdings auf Softwares für 3D Drucker konzentrieren. Sollten Sie sich nicht näher mit dem Thema befassen wollen, können Sie natürlich auch einen 3D Druck Service in Anspruch nehmen.

Cura

Es lässt sich nicht leugnen, dass Cura eine der wichtigsten Softwares für 3D Drucker ist. Viele Unternehmen nutzen die Slicer-Software. Im Grunde ist die Software kostenlos.

Um sie vollumfänglich nutzen zu können, sind allerdings diverse Plugins erforderlich. Die Verwendung der Software ist relativ simpel. Mit ihr können alle wichtigen Druckeinstellungen vorgenommen werden. Die Nutzeroberfläche ist übersichtlich und leicht verständlich.

Es braucht also nicht viel Zeit, um seine Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Durch den benutzerdefinierten Modus stehen zudem weitere Funktionen zur Verfügung. Cura bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine CAD-Integration problemlos möglich ist.

Das macht die Software auch für Profianwender interessant. Aufgrund der extrem einfachen Bedienung kann sie aber auch problemlos von Privatpersonen genutzt werden.

OnShape

Im Gegensatz zu Cura richtet sich diese Software vor allem an Profis. Mit Onshape lässt sich die Bearbeitungshistorie leicht nachverfolgen. Außerdem gibt es eine Cloud, durch welche die Projekte aller Beteiligten zugänglich gemacht werden.

Sogar ein Team-Modus steht zur Verfügung. OnShape ist aus diesem Grund vor allem für Supervisor in großen Unternehmen interessant. Ein weiteres praktisches Feature ist die Option ein Master-Design abzuspeichern. Auf diese Weisen müssen nicht hunderte Dateien verwaltet werden.

Bei OnShape handelt es sich um eine kostenpflichtig Software. Allerdings gibt es für Personen im Bildungsbereich eine spezielle Lizenzlösung. Mit dieser Lizenzierung können bestimmte Funktionen sogar kostenlos genutzt werden.

OpenSCAD

Vom Ansatz her ist diese Software nicht mit den meisten anderen vergleichbar. Das Besondere an OpenSCAD ist, dass Sie hinter die Kulissen der verschiedenen Modelle blicken können.

Vor allem der CAD-Aspekt der Modellierung steht hier im Vordergrund. OpenSCAD eignet sich daher vor allem für kreative Köpfe, die ihr künstlerisches Potential voll ausschöpfen wollen. Nutzer haben die volle Kontrolle über den Modellierungsprozess. Allerdings geht der interaktive Teil von CAD verloren.

Die Software eignet sich sowohl für Programmierer als auch für Einsteiger, die einen besseren Überblick über die Materie bekommen wollen.

MatterControl 2.0

MatterControl 2.0 ist eine CAD-Software. Um sie zu nutzen, muss ein PC über USB mit dem 3D Drucker verbunden werden. Dadurch ist es möglich den Fertigungsprozess zu überwachen. Außerdem können STL-Datein gesliced und auf eine SD-Karte gepackt werden.

Dadurch ist es sogar möglich offline zu drucken. Ein weiterer Vorteil von MatterControl 2.0 ist, dass problemlos neue CAD-Modelle erstellt werden können. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich. Das erleichtert den Einstieg in die Software.

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